Schloss Höfling in Regensburg

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Preis Vorverkauf: 37,00 €/Jugendticket bis 18 Jahre 27,00 €
Tageskasse: 47,00 €/Jugendticket bis 18 Jahre 37,00 €

Höflinger Schlosskonzerte
Liederabend

Norbert Ernst, Tenor | Kristin Okerlund, Klavier

30. Juni 2018, BEGINN 19:30 UHR, EINLASS AB 19:00 UHR


VERANSTALTUNGSABLAUF 30. Juni 2018
BEGINN 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00)
In der Pause werden in den Salons im ersten Stock ein kleiner Imbiss und Getränke gereicht.
Preis Vorverkauf: 37,00 €/Jugendticket bis 18 Jahre 27,00 €
Tageskasse: 47,00 €/Jugendticket bis 18 Jahre 37,00 €


Programm

"Wohl fühl ich wie das Leben rinnt" - suchend zwischen unglücklicher Liebe, Leidenschaft und Endzeitstimmung erklingen teils verzweifelnde, innehaltende, aber auch versöhnlich-hoffnungsvolle Lieder aus dem Wiener Musikleben der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und der Zwischenkriegszeit. Der Tenor Norbert Ernst und Kristin Okerlund präsentieren Ausgewählte Lieder der österreichischen Komponisten Franz Schreker, Alexander Zemlinsky und Wilhelm Kienzl. Die Wangtal-Lieder des Wiener Neustädter Komponisten Michael Salamon, dem Interpreten Ernst im Jahr 2010 gewidmet, entstanden nach sieben Gedichten aus dem Zyklus "Das Wang-Tal" des größten chinesischen Dichters der Tang-Dynastie, Wang Wei (um 701-761).

Alexander Zemlinsky: Turmwächterlied und andere Gesänge, Op. 8

No. 1. Turmwächterlied
No. 2. Und hat der Tag all seine Qual
No. 3. Mit Trommeln und Pfeifen
No. 4. Tod in Ähren

Michale Salamon: Wangtal-Lieder

No. 1. Im Bambuswald
No. 2. Im Lackbaumgarten
No. 3. Am schönen See
No. 4. Magnolienhag
No. 5. Das neue Heim
No. 6. Im Hirschpark
No. 7. Lichte Stille

Franz Schreker: 8 Lieder, Op. 7

No. 5. Rosentod
No. 7. Rosengruss
No. 6. Ach, noch so jung

Pause

Wilhelm Kienzl:

3 Volkslieder, Op. 31: No. 2. Der Kuss
Geliebt-Vergessen, Op. 18
No. 3. Im Glücke
No. 4. Ein, Ade!
2 Lieder, Op. 39: No. 1. Sehnsucht nach Vergessen

Alexander Zemlinsky:

Orientalisches Sonett
Süsse, süsse Sommernacht
Herbsten
Nun schwillt der See so bang
Der Tag wird kühl

Franz Schreker: 5 Lieder, Op. 4

No. 1. Frühling
No. 3. Wohl fühl ich wie das Leben rinnt

Norbert Ernst, Tenor

Norbert Ernst
© N. Ernst 2017

Norbert Ernst, Tenor


Norbert Ernst, Tenor

Der in Wien geborene Tenor Norbert Ernst ist als Interpret von Opernpartien im deutschen Repertoire insbesondere von Partien Richard Wagnersund Richard Strauss' weltweit gefragt.

Mit seiner erfolgreichen Interpretation des Loge im Rheingold feierte er 2014 sein zehnjähriges Jubiläum als Solist der Bayreuther Festspiele undverkörperte außerdem den Lohengrin in der Kinderoper der Bayreuther Festspiele. Er erweiterte im darauffolgenden September sein Wagner-Repertoire mit seinem souveränen Rollendebüt als Erik im Fliegenden Holländer an der Wiener Staatsoper.
Zu den Höhepunkten im Jahr 2015 gehörte die Premiere der Neuproduktion von Richard Strauss' Elektra an der Wiener Staatsoper wo Norbert Ernstals Aegisth zu erleben war.
Mit Franz Welser-Möst und dem Cleveland Orchestra verkörperte er den Leukippos in Strauss' Daphne sowohl in Cleveland als auch beim Lincoln CenterFestival in New York und feierte kurz darauf mit Jaquino im Fidelio sein Operndebüt bei den Salzburger Festspielen. Im Herbst 2015 debütierteer am ROH Covent Garden in London mit dem Tanzmeister in Strauss' Ariadne auf Naxos debütieren. Neben seinen Verpflichtungen an der Wiener Staatsoper sang er 15/16 Konzerte mit dem Cleveland Orchestra und dem Brandenburgischen Staatsorchester, den Merkur in Danae bei den Salzburger Festspielen und den David in Die Meistersinger von Nürnberg beim Budapest Festival.

In der Saison 16/17 wird Norbert Ernst als Lohengrin in Montpellier, im Dvorak Requiem mit dem MDR Leipzig, als Loge in Das Rheingold an der Deutschen Oper am Rhein und weiterhin in zahlreichen Rollen an der Wiener Staatsoper zu hören sein.

Norbert Ernst studierte Gesangspädagogik und Konzertfach Gesang bei Gerd Fussi am Josef- Matthias-Hauer-Konservatorium in Wiener Neustadtund Lied und Oratorium bei Robert Holl und Charles Spencer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er vertiefte seine Studieneingehend in Meisterkursen bei Walter Berry und Kurt Equiluz.
Sein erstes Engagement führte ihn von 2002 bis 2005 an die Deutsche Oper am Rhein, wo er die zentralen Partien seines Fachs erarbeiten konnte.Es folgten Gastspiele als David (Die Meistersinger von Nürnberg), Nemorino (L'elisir d'amore), Steuermann (Der fliegende Holländer), Narraboth(Salome), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an großen europäischen Opernhäusern wie der BayerischenStaatsoper München, der Wiener Staatsoper, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, dem Grand Théâtre de Geneve, der Staatsoper unter denLinden Berlin, der Opéra National de Paris, der Opéra de Monte Carlo und der Nederlandse Opera Amsterdam mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Peter Schneider, Sebastian Weigle, Bertrand de Billy, Simone Young, Ingo Metzmacher, Ulf Schirmer,Pierre Boulez, Adam Fischer, Pinchas Steinberg und Ivor Bolton.
Seit der Spielzeit 2010/11 ist Norbert Ernst Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er sich im deutschen Fach etabliert hat und in Partien wiez. B. Loge (Rheingold), Aegisth (Elektra), David (Meistersinger von Nürnberg), Alfred (Die Fledermaus), Erik (Der fliegende Holländer), Narraboth(Salome), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) sowie Tamino (Die Zauberflöte) zu erleben ist.
Im Ring-Zyklus an der Wiener Staatsoper anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner konnte er als Loge in „Rheingold" einenfulminanten Erfolg feiern und löste bei Publikum und Presse gleichermaßen Begeisterung aus.

Norbert Ernst ist Gast bedeutender internationaler Festivals wie Cincinnati Opera, Ohio, dem Opernfestival Savonlinna, Finnland, und denSalzburger Festspielen. Von 2004 bis 2011 war Norbert Ernst ständiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, wo er u. a. als Steuermann (RegieClaus Guth / Dirigent Marc Albrecht) und David (Katharina Wagner / Sebastian Weigle) oder als Siegmund und Siegfried in „Der Ring desNibelungen – für Kinder" zu erleben war. Bei den Bayreuther Jubiläumsfestspielen 2013 verkörperte er den Loge im „Rheingold" unter dem Dirigatvon Kirill Petrenko und in der Regie von Frank Castorf.

Als Lied- und Konzertsänger gastierte Norbert Ernst u. a. im Wiener Musikverein, im Brucknerhaus Linz, im Wiener Konzerthaus, in derPhilharmonie am Gasteig München, in der Philharmonie Berlin, im Concertgebouw Amsterdam und in der Tonhalle Düsseldorf mit Werken dergesamten großen Oratorienliteratur von Bachs Passionen bis hin zu Mahlers „Lied von der Erde". Nach seinem erfolgreichen Liederabend Debüt imWiener Musikverein und der Veröffentlichung seiner viel beachteten ersten Liedeinspielung „Wohl fühl ich wie das Leben rinnt" beim Wiener LabelGramola im Jahr 2013, gestaltete Norbert Ernst mit seiner Liedbegleiterin Kristin Okerlund im Januar 2015 einen Liederabend an der Operá Nationalde Paris mit Liedern von Hugo Wolf nach Eduard Mörike.
Im Liedgesang liegen Norbert Ernsts künstlerische Schwerpunkte in der intensiven Beschäftigung mit dem Liedwerk von Hugo Wolf, WilhelmKienzl und Franz Schubert.
Im Sommer 2016 kam es zur Veröffentlichung seiner neuen CD „Lebt kein Gott" mit Ausschnitten aus Wagner-Opern bei Decca.

https://norbert-ernst.com


Kristin Okerlund, Klavier

Kristin Okerlund
© F. Walderdorff 2014

Kristin Okerlund, Klavier

KRISTIN OKERLUND studierte in den USA und Wien unter anderem bei John Wustman und Leonid Brumberg, das Genre „Lied" bei Erik Werba, Hans Hotter und Walter Berry sowie „Kammermusik" mit Malcolm Frager, Michael Tree und dem Guarneri Quartet in St. Louis, Aspen und Tanglewood. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe und trat als Pianistin in vier Kontinenten auf. Seit 1993 ist sie an der Wiener Staatsoper engagiert, erhielt 1992 einen Lehrauftrag und ab 2000 eine eigene Klasse an der Privatuniversität Konservatorium der Stadt Wien.

2011 debütierte sie in einem Konzert der Marilyn Horne Foundation in der New Yorker Carnegie Hall und gastierte mit dem Bariton Jonathan Beyer bei Lorin Maazels Castleton Festival (Virginia). Weitere Verpflichtungen der jüngeren Zeit umfassen Auftritte mit »The Philharmonics« (mit TV-Aufzeichnung) sowie Liederabende mit Valentina Nafornita und Norbert Ernst im Wiener Musikverein, mit Piotr Beczala beim Festival Castell de Peralada/Spanien und mit José Cura im Wiener Konzerthaus. 2014 war sie unter anderem mit Norbert Ernst in New York und Wien, mit Piotr Beczala bei der Schubertiade Schwarzenberg, beim Menton Festival de Musique und bei den Salzburger Festspielen sowie mit José Cura in der Tonhalle Zürich und an der Opéra de Monte-Carlo zu hören. Ein besonderes Highlight war für sie der Auftritt mit dem legendären Jazz Gitarristen John McLaughlin bei der AIDS Gala in Wien.

Zu den Sängern mit denen Kristin Okerlund Konzerte gegeben hat, zählen außerdem Bernd Weikl, Walter Berry, Leo Nucci, William Warfield, Johan Botha, Andrea Rost, Angelika Kirchschlager, Heinz Zednik, Carlos Álvarez, Neil Shicoff, Giuseppe Sabbatini, Edita Gruberová, Heidi Brunner, Janina Baechle, Clemens Unterreiner, Angela Gheorghiu, Bryn Terfel, Michael Schade und Jonas Kaufmann; die Liste der Dirigenten, unter deren Leitung sie musiziert hat, umfasst Namen wie Sir Georg Solti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Giuseppe Sinopoli, Christoph von Dohnány, Seiji Ozawa, Mstislav Rostropovich, Marcello Viotti, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Semyon Bychkov und Christian Thielemann. Kammerkonzerte führten sie unter anderem mit dem Konzertmeister der Wiener Philharmoniker Werner Hink, dem Klarinettisten Roger Salander und dem Ensemble Wien-Petersburg sowie 1999-2011 im Rahmen von Konzerten in Chicago für die »Over the Rainbow Association« mit Nancy Gustafson, Bo Skovhus, Richard Leech, Samuel Ramey, Denyce Graves und Sylvia McNair zusammen.

Kristin Okerlunds Diskographie beinhaltet zahlreiche CD Produktionen, unter anderem mit Heidi Brunner, Bertrand de Billy und dem Radio-Symphonieorchester Wien, Constantin Walderdorff (Schuberts Winterreise), Ana María Martínez und dem bekannten chinesischen Bariton Liao Changyong. Mit Constantin Walderdorff und Heidi Brunner erarbeitete sie sämtliche Lieder Beethovens für die weltweit erste Gesamteinspielung, die beim Label Thorofon als 5-CD-Box erschienen ist. Zuletzt veröffentlicht wurde eine Lieder-CD mit Norbert Ernst bei Gramola.

Ihre Unterrichtstätigkeit führte Kristin Okerlund unter anderem an die Fakultät des Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai, zum Shanghai International Arts Festival und auf persönliche Einladung von Maestro Lorin Maazel mehrmals an die Fakultät des Chateauville Foundation Festival in Castleton/Virginia. Im Sommer 2014 gab sie Meisterkurse in Seoul, Südkorea. Wiederholt wurde Frau Okerlund an die Nationaloper Estland in Tallinn eingeladen um dort mit den Dirigenten und Sängern an spezifischen Opern wie Cardillac oder Der fliegende Holländer zu arbeiten.

Höhepunkte zuletzt waren unter anderem ein Kammermusikabend mit dem aron quartett und Janina Baechle, eine Konzerttournee mit Leo Nucci, ein Liederabend an der Bastille in Paris und Konzerte mit José Carreras, Ferruccio Furlanetto, Luca Pisaroni und Ruggero Raimondi. 2016 Tourneen in den Oman, nach Estland, Seoul und Japan. 2017 wurde neben Konzerten mit Angelika Kirchschlager und Paolo Rumetz das „Italienische Liederbuch" von Hugo Wolf mit Daniela Fally und Norbert Ernst im Musikverein aufgeführt und 2018 folgen neben Projekten mit José Cura wieder Konzerte in Seoul mit Sae-Kyung Rim sowie eine Europa Tournee mit Norbert Ernst.

Kristin Okerlund
© F. Walderdorff 2014

Kristin Okerlund, Klavier

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