Höflinger Schlosskonzerte

Nina Bezu, Sopran | Stellario Fagone, Klavier

Richard Strauss – ein musikalisch erzählter Bogen durch sein Leben

Nina Bezu, Sopran | Stellario Fagone, Klavier
So, 11. Apr · 15:0040 € Karten kaufen

Richard Strauss – Ein Leben in Musik und Geschichten

Ein Konzertabend, der Richard Strauss in all seinen Facetten begegnet: Mit Musik, persönlichen Einblicken, Anekdoten und Briefzitaten entsteht ein lebendiges Porträt eines der bedeutendsten Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Ausgehend von den frühen Liedern op. 10 führt der musikalische Weg durch die vielschichtige Klangwelt von Richard Strauss – von innigen Liedmomenten über die dramatische Ausdruckskraft seiner Opern bis hin zu den leuchtenden Farben seiner späten Werke. Lieder wie Heimliche Aufforderung und Cäcilie begegnen dabei ebenso seiner großen Bühnenkunst wie Szenen aus Salome, Elektra und Ariadne auf Naxos.

Zwischen den musikalischen Stationen öffnen Anekdoten, ausgewählte Briefzitate und biografische Einblicke Fenster in das Leben eines Künstlers, dessen Persönlichkeit ebenso facettenreich war wie sein Werk. So entfaltet sich ein erzählerischer Bogen, der musikalische Meisterschaft, menschliche Eigenheiten und die bewegte Lebensgeschichte von Richard Strauss miteinander verbindet.

Den stimmungsvollen Schlusspunkt setzen die Vier letzten Lieder – ein berührender Abschied und zugleich ein musikalisches Vermächtnis von zeitloser Schönheit.

Ein Abend zum Entdecken, Wiederhören und Staunen – eine Begegnung mit Richard Strauss, seiner Musik und dem Menschen hinter den großen Werken.


Karten

Karten erhalten Sie online bei okticket und bei allen Vorverkaufsstellen von okticket, z. B. in der Touristinformation Regensburg am Rathausplatz. Wir bitten um Verständnis dafür, dass Schloss Höfling keine Reservierungen entgegennehmen kann.

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Pause im Salon – für einen guten Zweck

In der Pause servieren wir kostenlos Getränke und kleine Speisen. Schloss Höfling unterstützt bei allen Konzerten die José Carreras Leukämie-Stiftung, die Leukämiehilfe Ostbayern und die Kuno Stiftung. Über eine kleine Spende freuen wir uns sehr.

JOSÉ CARRERAS LEUKÄMIE-STIFTUNG
© JOSÉ CARRERAS LEUKÄMIE-STIFTUNG

J. C. LEUKÄMIE-STIFTUNG


© Leukämiehilfe Ostbayern

Leukämiehilfe Ostbayern

Kuno
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Nina Bezu, Sopran

Nina Bezu, Sopran
© Nina Bezu, Sopran

Nina Bezu, Sopran

Nina Bezu, Sopran

Die Berliner Sopranistin Nina Bezu zählt zu den aufstrebenden Stimmen ihres Fachs. Ihre ausdrucksstarke Bühnenpräsenz und ihr eleganter, facettenreicher Sopran werden von Publikum und Presse gleichermaßen geschätzt. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehören die Titelpartie in Richard Strauss’ Salome sowie Elisabetta in Verdis Don Carlo an der Finnischen Nationaloper. Gastengagements führten sie unter anderem an die Staatsoper Hannover, das Teatro di San Carlo in Neapel und das Teatro Massimo in Palermo.

In der Spielzeit 2025/26 ist Nina Bezu als Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe an der Bühne Baden zu erleben. Außerdem singt sie in Richard Strauss’ Elektra mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Sir Donald Runnicles und übernimmt die Titelpartie in Tschaikowskis Iolanta an der Finnischen Nationaloper. Neben der Oper widmet sie sich intensiv dem Konzert- und Liedrepertoire. Ihr Debütalbum Überweltlich / Apparition, aufgenommen mit dem Pianisten Matthias Alteheld, verbindet Werke von George Crumb, Richard Strauss und Franz Schubert.

https://www.ninabezu.com


Stellario Fagone, Klavier

Stellario Fagone, Klavier
© Fagone 2025

Stellario Fagone, Klavier

Stellario Fagone, Klavier

AUSBILDUNG UND ERSTE ENGAGEMENTS
Stellario Fagone wurde 1970 in Turin geboren und schloss sein Studium in Klavier,
Komposition und Dirigieren am Konservatorium seiner Heimatstadt ab.
1996 debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto mit Donizettis Il
campanello. In den folgenden Jahren dirigierte er zahlreiche Opern, darunter
Puccinis Gianni Schicchi und Mascagnis Zanetto. Bis 2002 wirkte er als Pianist
beim Orchestra Sinfonica della RAI mit und war an Produktionen unter der Leitung
von Giuseppe Sinopoli, Mstislav Rostropowitsch, Jeffrey Tate und Gianandrea
Noseda beteiligt.
2001 zog er nach Deutschland, wo er die Position des Chordirektors und Dirigenten
beim Immling Festival übernahm und unter anderem Rossinis La Cenerentola
und Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor dirigierte.

BAYERISCHE STAATSOPER
2003 kam er als Chorrepetitor an die Bayerische Staatsoper in München, an die
Seite von Chordirektor Andrés Máspero. 2006 wurde er zum Assistenten und
2011 zum zweiten Chordirektor ernannt und studierte zahlreiche Produktionen
ein, darunter Zemlinskys Der Zwerg, Kreneks Karl V., Puccinis La fanciulla del
West, Giordanos Andrea Chénier, Rossinis Semiramide, Prokofjews Der feurige
Engel und Verdis Rigoletto.
2019 wurde er zum ersten Chordirektor ernannt und übernahm damit die Verantwortung
für das gesamte Chorrepertoire des Hauses – von den Neuproduktionen
bis zu den Wiederaufnahmen. Im Laufe seiner Tätigkeit an der Bayerischen
Staatsoper arbeitete er mit einigen der renommiertesten Dirigenten der
internationalen Szene zusammen, darunter Zubin Mehta (Aida), Kirill Petrenko
(Die tote Stadt, Lucia di Lammermoor, Tristan und Isolde) und Vladimir Jurowski
(Der Rosenkavalier). Darüber hinaus betreute er besonders anspruchsvolle Produktionen
wie Schostakowitschs Die Nase und Pendereckis Die Teufel von
Loudun.
Zu den Auszeichnungen während seiner Zeit an der Bayerischen Staatsoper
zählt der Oper! Award 2019, der dem Chor der Bayerischen Staatsoper in der
Kategorie „Bester Chor“ verliehen wurde.

CHOR DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS
Seit 2011 ist er regelmä.ig als Gastchordirektor beim Chor des Bayerischen
Rundfunks eingeladen und realisiert mit ihm zahlreiche sinfonisch-chorische
und Opernproduktionen. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit
Riccardo Muti bei Schuberts Messe in Es-Dur, Cherubinis Krönungsmesse und
Paisiellos Missa defunctorum. Zu weiteren Projekten zählen Tschaikowskys Pique
Dame sowie 2024 Luciano Berios Laborintus II unter der Leitung von
Sir Simon Rattle.
Internationale Anerkennung erhielt zudem die Einspielung von Jules Massenets
Oper Ariane mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und dem Münchner
Rundfunkorchester unter der Leitung von Laurent Campellone. Die 2023 ver.ffentlichte
Aufnahme wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten
International Classical Music Award 2024 in der Kategorie „Beste
Neueinspielung“. Die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk wird in
der Saison 2026/27 mit fünf weiteren Produktionen fortgesetzt.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG
2023 übernahm er die künstlerische Leitung des renommierten T.lzer Knabenchors
und zugleich die künstlerische und musikalische Leitung des Münchner
Oratorienchors. Mit Letzterem erarbeitete er einige der gro.en Meisterwerke
des sinfonisch-chorischen Repertoires, darunter Brahms’ Ein deutsches Requiem,
Dvořáks Stabat Mater, Mendelssohns Paulus, Schumanns Das Paradies
und die Peri und Bachs Weihnachtsoratorium. Zu den kommenden Projekten geh.ren
Rossinis Stabat Mater im November 2026 und Mendelssohns Die erste
Walpurgisnacht im April 2027.
Daneben ist er intensiv als Dirigent sowie als künstlerischer und musikalischer
Leiter von Festivals tätig. Zu den jüngsten Engagements zählen die Spielzeiten
2025 und 2026 der Wertinger Festspiele, wo er Gräfin Mariza, Der Freischütz
und Die Fledermaus dirigiert.

VOCAL COACH UND LEHRTÄTIGKEIT
Neben seiner Dirigententätigkeit arbeitet er als Vocal Coach und Korrepetitor
international renommierter Sängerinnen und Sänger, darunter Erwin Schrott
und Jonas Kaufmann. Mit Letzterem gestaltete er zahlreiche Konzerte – angefangen
im renommierten Megaron in Athen, gefolgt von Auftritten im Palazzo
Farnese in Rom, in Monte-Carlo und in Hamburg. Im Rahmen des Festivals
Un’Estate da RE im K.nigspalast von Caserta dirigierte er zudem eine Gala mit
Jonas Kaufmann und Maria Agresta.
Aufgrund seiner umfassenden künstlerischen und beruflichen Erfahrung wurde
er 2015 als Dozent für Chorleitung an die Hochschule für Musik und Theater
München eingeladen, im Rahmen von Meisterkursen und Fortbildungen.
Seine musikalische Erfahrung umfasst ein Repertoire von über 300 Werken als
Chordirektor und mehr als 60 Opern als Dirigent – Zeugnis eines künstlerischen
Weges, der unterschiedlichste Stile, Epochen und musikalische Traditionen
umspannt.

Die Kulturveranstaltungen auf Schloss Höfling

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