Schloss Höfling in Regensburg

Rupert Schöttle,
Violoncello und Schriftsteller

Geboren in Mannheim.
Neben diversen Kammermusikformationen (Walderdorff-Trio, Gemini-Quartett, Beethoven-Ensemble Wien, Florestan-Trio, Trio Grande) war der „schreibende Cellist" nach seinen Studien in Salzburg und Wien 30 Jahre lang als freier Mitarbeiter bei den Wiener Philharmonikern und im Orchester der Wiener Staatsoper tätig, wo er, von Herbert von Karajan über Carlos Kleiber bis zu Christian Thielemann, unter den größten Dirigenten spielte. Darüber hinaus wurde er 1995 auf persönliche Einladung von Sir Georg Solti Gründungsmitglied des „World Orchestra for Peace", dessen Leitung nach dem Tode des großen ungarischen Dirigenten von Valery Gergiev übernommen wurde.
Seine vielfältigen Begegnungen mit den größten Dirigenten, die teilweise auf sehr persönlicher Ebene stattfanden, inspirierten Schöttle dazu, ein Buch über die Geschichte des Dirigierens zu verfassen („Götter im Frack, das Jahrhundert der Dirigenten", Bibliophile Edition, 2000). Aufgrund des großen Erfolgs dieses Buchs, das auch ins Japanische übersetzt wurde, folgten die Anekdotensammlung „Spötter im Frack, Skurriles aus dem Orchestergraben" (Bibliophile Edition, 2001) und der Kriminalroman „Täter im Frack, ein kriminalistischer Opernführer in fünf Akten" (Bibliophile Edition, 2003). Nach einem weiteren Kriminalroman über Instrumentenhandel („Der Bestattungsvirtuose", Molden-Verlag, 2007) veröffentlichte er 2008 seine nächste Anekdotensammlung mit dem Titel „Das Schwarze sind die Noten" (Bibliophile Edition). 2011 erschien sein nächster Kriminalroman mit dem Titel „Damenschneider" (Gmeiner-Verlag), der sich mit dem Schönheitswahn auseinander setzt, 2013 „Hausmaestro" (Gmeiner-Verlag), wo es um den mysteriösen Tod eines Dirigenten geht und 2015 „Querbrater" (Gmeiner-Verlag), in dem eine Dame ermordet wurde, die sich in den Gefilden einer Seitensprungagentur herumtrieb. 2016 erschien mit „Hier klingt Wien" ein Führer durch die Musikorte Wiens (Gmeiner-Verlag). Ebenfalls 2016 erschien im Styria-Verlag „Die Weisheit der Götter – Dirigenten im Gespräch", eine Anthologie von 25 der berühmtesten Dirigenten, denen Schöttle, der unter all diesen Maestri gespielt hat, dieselben 16 Fragen stellte.
Schöttle hat sich mit großem Erfolg darauf spezialisiert, literarisch-musikalische Abende zu geben, in denen er ein musikalisches Programm mit Lesungen aus seinen Anekdotenbüchern und launigen Erzählungen aus seinem reichen Musikerleben gestaltet.

„Rupert Schöttle verfügt über eine einmalige Saitenkunst" (Kronen-Zeitung)
„Schöttle ist der inoffizielle Nobelpreisträger der musikalischen Anekdotik" (Helmut Gansterer im „Profil")


Rupert schöttle
© Rupert schöttle

Rupert Schöttle, Violoncello und Schriftsteller

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