Richard Wagner und die Liebe
Daniel Schliewa, Tenor
Annika Egert, Sopran
Stellario Fagone, Klavier
Die Liebe in all ihren Facetten steht im Mittelpunkt des Konzertnachmittags „Richard Wagner und die Liebe“, den das Sängerpaar Annika Egert (Sopran) und Daniel Schliewa (Tenor) im festlichen Ambiente des Schlosses Höfling in Regensburg gestaltet. Begleitet werden sie am Flügel von Stellario Fagone, dem renommierten Pianisten und Dirigenten (u.a. an der Bayerischen Staatsoper). Wagners Musikdramen sind erfüllt von Leidenschaft, Sehnsucht und schicksalhafter Hingabe – Themen, die an diesem Abend in berührenden Arien, Duetten und Szenen lebendig werden. Das Duo widmet sich den großen Liebespaaren der Wagner-Opern und präsentiert musikalische Höhepunkte aus „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“, „Tannhäuser“, „Die Walküre“, „Siegfried“ sowie dem Gipfel romantischer Liebe, „Tristan und Isolde“. Neben der Liebe auf der Opernbühne schlägt das Programm auch einen Bogen zu Wagners eigener Gefühlswelt: Mit einem der „Wesendonck-Lieder“ erklingt ein Werk, das von Wagners persönlicher Leidenschaft und Inspiration durch Mathilde Wesendonck zeugt – ein zartes Spiegelbild der Themen, die sein gesamtes Schaffen durchdringen. In der besonderen Atmosphäre des Schlosses Höfling entsteht so ein Abend voller Emotion, musikalischer Intensität und intimer Momente – ein Fest für alle Wagner-Liebhaber und Freunde leidenschaftlicher Musik.
VERANSTALTUNGSABLAUF
BEGINN 15:00 Uhr (Einlass ab 14:30)
In der Pause werden in den Salons im ersten Stock ein kleiner Imbiss und Getränke serviert.
oder bei allen Vorverkaufsstellen von OKTicket,
z. B. in der Touristinformation Regensburg.
Wir bitten um Verständnis dafür,
dass Schloss Höfling keine telefonischen Reservierungen entgegennehmen kann.
Preis: 45,00 € / Jugendticket bis 18 Jahre 35,00 €
Mitglieder des Kulturverein Regensburg e. V. erhalten 30% Ermäßigung.
In den Konzertpausen werden kostenlos Getränke und kleine Speisen angeboten.
Für eine kleine Spende zu Gunsten der Stiftungen sind wir sehr dankbar.

J. C. LEUKÄMIE-STIFTUNG

Leukämiehilfe Ostbayern

Kuno

Daniel Schliewa, Tenor
Der deutsche Tenor Daniel Schliewa (geb. 1993 in Hamburg) studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck , wo er seinen Bachelor und Master bei Prof. Michael Gehrke und Prof. Manuela Uhl absolvierte.
Meisterkurse und Privatunterricht bei Größen wie KS Waltraud Meier, Michaela Schuster, Burkhard Fritz, Markus Eiche, KS Harald Stamm, Iris Vermillion und Irmgard Boas ergänzen seine Ausbildung.
Nach ersten Engagements am Theater Lübeck (Opernstudio) wurde Schliewa Ensemblemitglied am Theater Vorpommern, wo er u. a. als Alfredo (La Traviata) und Lysander (A Midsummer Night’s Dream) reüssierte. Es folgten Gastverträge u. a. an derStaatsoper Hamburg und dem Maggio Musicale Fiorentino. Weitere Gastverträge führten Ihn an das Theater Bremen, das Landestheater Detmold sowie in Konzertsäle wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Bulgaria Hall Sofia und der Laeiszhalle.
2025 gab er sein Rollendebüt als Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) am Theater Plauen- Zwickau. Im selben Jahr übernahm er kurzfristig die anspruchsvolle Tenorpartie in DvořáksStabat Mater als Einspringer für Burkhard Fritz mit der Südwestdeutschen Philharmonie.
Zu den Höhepunkten der kommenden Spielzeiten zählen u. a.: Debüt am Gärtnerplatztheater München als Graf Almaviva in der Uraufführung Der tollste Tag (Doderer), 2025/26 – BR-Klassik-Liveübertragung Debüt am Staatstheater Mainz als Byron in der Uraufführung Der Chronoplan (Julia Kerr), 2026 Festes Ensemblemitglied am Theater Hagen ab 2026/27, mit geplanten Partien wie Turiddu (Cavalleria Rusticana), Eisenstein (Die Fledermaus), Albert Gregor (Die SacheMakropulos), Erik (Der fliegende Holländer), Macduff (Macbeth) u. a.
Schliewa arbeitete bisher mit Dirigenten wie Daniele Gatti, Kent Nagano, Simone Young, Alexander Soddy, Sir Jeffrey Tate, Plácido Domingo und Stefan Vladar.
2023 wurde er international sichtbar als Viertelfinalist bei Operalia - The World OperaCompetition in Kapstadt. Neben seiner Bühnenlaufbahn ist Schliewa Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Wertinger Festspiele (seit 2023), einer aufstrebenden Sommerfestspielreihe mit wachsender medialer Aufmerksamkeit.
Er ist außerdem ehemaliger Stipendiat der Richard Wagner Stipendienstiftung (2015).

Annika Eggert, Sopran
Annika Eggert studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Manuela Uhl. Derzeit wird sie stimmlich von Heldentenor Burkhard Fritz und KS Irmgard Boas betreut. Private Studien und Meisterkurse führten Sie zu Iris Vermillion, Soula Parassidis und Camilla Ueberschaer.
Engagements: Im Sommer 2024 debütierte Annika Egert in der Rolle der Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ von F. Lehár bei den Wertinger Festspielen. In der gleichen Spielzeit sang Sie dort in einer Uraufführung der Kinderoper „Das magische Klassenzimmer“ die Partie der Lehrerin/Cyberdiva. Schon im Jahr zuvor sang Sie bei den Wertinger Festspielen die Partie der Julia de Weert in der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ von E. Künneke und die Partie der Pamina in „Die Zauberflöte für Kinder“ von W.A. Mozart.
Weitere Engagements führten Sie u.a. an die Bulgaria Hall in Sofia, zu den Eutiner Festspielen, das Landestheater Detmold, das Kurhaus Wiesbaden, Theater Winterthur (Schweiz), Theatro del Libertador San Martin (Argentinien) und das „Helgoland Klassik-Open-Air“.
Sie arbeitete sie mit Dirigenten wie Donald Runnicles, Jonathan Nott, Joseph Bastian, Svetlomir Zlatkov und Dario Salvi.
Annika Egert ist ebenfalls eine gefragte Konzertsängerin. Ihre Erfahrungen umfassen Neujahrskonzerte mit Solisten der Hamburger Symphonikern. Bereits 2021 feierte sie ihr Debüt in Mahlers „Symphonie Nr. 2 (Auferstehungssinfonie)“, als sie kurzfristig für Dorothea Röschmann unter der Leitung von Luiz de Godoy einsprang.
Annika Egert tritt ebenfalls regelmäßig als Oratorien- und Liedsängerin in Erscheinung. Zu Ihrem Repertoire zählen u.a. „Lobgesang“ von Mendelssohn oder das „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach.
Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist ihre 2020 entstandene Aufnahme der Rolle der „Freda“ in Johann Strauss’ Operette „Waldmeister“ mit den Sofia Philharmonics unter der Leitung von Maestro Dario Salvi. Diese NAXOS-Aufnahme wurde im September 2021 veröffentlicht und 2022 in der Kategorie „Premiere Recordings“ für den renommierten „ICMA Award (International Classical Music Award)“ nominiert.
2023 gewann sie den ersten Preis beim „accompaMe-Wettbewerb“ für die beste Aufnahme von F. Mings „Rilke Liedern“. Zudem erhielt sie 2023 ein „Stipendium der Bayreuther Festspiele“ (Verband Minden) und 2022 ein „Stipendium der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft“.
Aktuelles: Zum Jahresende folgen Neujahrskonzerte im Theater Kempten mit den Smetana Philharmonikern Prag unter der Leitung von Hans Richter. 2026 wird sie im Rahmen der 150 Jahre Bayreuther Festspiele die Partie der „Senta“ in „Der fliegende Holländer“ von R. Wagner auf der Open Air Bühne Bayreuth singen.

Stellario Fagone, Klavier
Stellario FAGONE, geboren in Turin, studierte Klavier, Komposition und Dirigieren am dortigen Konservatorium „Giuseppe Verdi“. Er beendete seine Studien mit Auszeichnung.
Seit 1998 bis 2002 war er Pianist und musikalischer Assistent des Sinfonieorchesters des nationalen Radio- und Fernsehsenders RAI in Turin, wo er Produktionen von u.a. L. Maazel, G. Sinopoli, Rostropowitsch begleitete.
2003 begann er als Korrepetitor bei der Bayerischen Staatsoper zu arbeiten.
2006-2019 war er Stellvertretender Chordirektor und 2019-2023 Chordirektor. In dieser Zeit arbeitetet er mit namenhaften Dirigenten wie Zubin Metha, Kent Nagano und Kirill Petrenko.
Seit 2011 arbeitet er zudem mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks zusammen. Dort studierte Stellario Fagone zahlreiche Chorwerke für große Dirigenten wie Riccardo Muti und Mariss Jansons ein.
Seine Konzerttätigkeit als Klavierbegleiter führte ihn mit namenhaften Sängern durch die ganze Welt. Höhepunkte waren Konzerte mit Jonas Kaufmann in Megaron (Athen), Palazzo Farnese (Rom), Montecarlo und Teatro San Carlo in Neapel.
Seit 2023 ist er künstlerischer Leiter des Tölzer Knabenchors und des Münchener Oratorienchors.
Auch als Dirigent ist Fagone aktiv. Mehr als fünfzig Opern und Symphonien dirigierte er im In- und Ausland, unter anderem auch in der Bayrischen Staatsoper.